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Wie kann Schülerverkehr im ländlichen Raum von der Digitalisierung profitieren verfasst von Modellregion VR (Unternehmen) in Smart Living, Smart City / Smart Region und Smart Country

Der freigestellte Schülerverkehr in ländlichen Regionen muss mehreren Herausforderungen begegnen. Zum einen sind die Entfernungen groß und die Zahl der zu befördernden Schüler nimmt ab. Gleichzeitig muss vor dem Hintergrund der Daseinsfürsorge der Betrieb gewährleistet sein.

Aktuell erfolgt die Organisation des freigestellten Schülerverkehrs größtenteils mithilfe von Excel-Tabellen. Dies ist aufwendig und passt sich nicht spontanten Eriegnissen an. Hierdurch entstehen Mehrkosten durch gestiegenen Personalaufwand und eventuelle Leerfahrten.

In Vorpommern-Rügen soll ein neues Konzept des intelligenten Schülerverkehrs etabliert werden. Hierfür sind wir auf der Suche nach Ideen, wie dies organisiert werden kann.

- Welche Bereiche könnten verbessert werden?
- Wie kann der Verkehr günstiger organisiert werden, ohne dass die Qualität der Beförderung beeinträchtigt wird?
- Welche alternativen Transportmöglichkeiten könnten die Region finanziell und organisatorisch entlasten?

Wir sind auf deine Ideen gespannt. Mach mit und hilf uns, die Beförderung für tausende Schüler smarter zu gestalten.

#Schülerbeförderung #Smart #Region #Country #Vernetzung #ÖPNV #Effizienz #Kosten #Kommunen #Transport #Schüler #Daseinsfürsorge #Excel #Vorpommern #Mobility #Logistics #Digitalisierung #Rügen #Modellregion #VR

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von Micha (Admin)

Ich denke, ein Problem ist, dass durch die Verwendung von Excel eine Synchronisierung nicht erfolgt. Dadruch kann man auf Veränderungen momentan nicht reagieren. Ich würde ein System implementieren, welches eingepflegte Änderungen, selbst synchronisiert. Dies sollte App-basiert sein.

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Gute Idee Micha.
Sebastian
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3
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picture verfasst
von Susanne (Community Manager)

Ich denke, eine App sollte die Eltern / Sorgeberechtigten bei der Planung mit einbeziehen.

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Finde ich sehr gut deine Anregung.
Micha (Admin)
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1
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picture verfasst
von Anatoly

VIA von Stadt.Land.Netz geht genau dieses Problem an und bietet ein Werkzeug um die Excel-Tabellen zur Planung des Schülerverkehrs durch geeignetere Methoden zu ersetzen.

Mehr Informationen gibt es direkt bei denen auf der Seite: stadtlandnetz.de/via/

Disclaimer: Ich kenne die Gründer

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1 Kommentar
Hallo Anatoly, danke für deine Antwort und dafür, dass du dich bei uns beteiligst. Das hilft uns in dieser ersten entscheidenden Phase wirklich weiter. Als Community Managerin habe ich allerdings die Bitte an dich entsprechend unserer Etikette keine Links zu posten. Danke für dein Verständnis!
Susanne (Community Manager)
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-1
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von CleMoto

Wie wäre es mit einem Uber bzw. einer klassischen MFG-Börse nur für Schüler?

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4 Kommentare
Intelligente Mitfahr-Systeme fände ich besonders in dünn besiedelten Gebieten von Vorteil. Wenn du von Uber schreibst, denkst du dann dabei an einen kommerziellen Anbieter? Oder wirklich im Sinne einer MFG. Uber funktioniert ja derzeit nur bei einer gewissen Auslastung, weshalb es nur in Großstädten möglich ist. Wie würdes du das auf dem Land organisieren? Bei deinem Vorschlag sehe ich viel Potenzial. Die Fahrer müssten wahrscheinlich trotzdem irgendwo registriert sein, damit die Eltern keine Sorge haben, ihr Kind jeden Tag in die Hände eines neuen Fremden zu begeben.
Micha (Admin)
Ich würde es eher anders herum sehen: Schülerverkehre sind selten voll ausgelastet. Den Ansatz mit Uber könnte man in Betracht ziehen, wenn man diese freien Kapazitäten auf dem Land mit "Gelegenheitsfahrern" füllt. Diese zahlen nur einen kleinen Anteil und sind ähnlich flexibel.
Lars
Auch planbar wären die Fahrten, weil die meisten Routen oft Tage oder Wochen zuvor schon feststehen.
Lars
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picture verfasst
von SWiller

Eine wichtige Voraussetzung für die Einbeziehung neuer Medien in den Schülertransport ist ein funktionstüchtiges Netz. Dies ist gerade in ländlichen Bereichen nicht immer gegeben.
Darum würde die reine Umstellung auf Apps zur Kommunikation oder Planung nicht überall Anwendung finden, da es zusätzlichen Aufwand bedeutet zuerst stabiles Netz zu errichten.

Ich denke in ländlichen Bereichen mit guter Anbindung wäre eine Kombination aus verschiedenen Förderungen alternativer Transportmittel sowie eine Organisationsapp sinnvoll. Die Förderung könnte z.B. den Kauf von E-Fahrrädern oder normalen Fahrrädern für Kurzstrecken beinhalten. Dies könnte eine komplette Übernahme oder anteilige Übernahme der Anschaffungskosten beinhalten. Die Eltern / Sorgeberechtigten deren Kinder keine andere Transportmöglichkeit als einen Schulbus haben, könnten via App melden, ob ihre Kinder einen Transport benötigen. So können sinnvolle Routen und Transportmittel durch die Verkehrsbetriebe geplant werden und gleichzeitig werden Leerfahrten verhindert.

In ländlichen Räumen ohne stabiles Netz sind eher Förderungen von alternativen Transportmöglichkeiten s.o. oder Fahrgemeinschaften eine Möglichkeit. Diese Förderungen bilden einen Anreiz für die Eltern / Sorgeberechtigten selbst aktiv nach Lösungen zu suchen.
Sobald die ersten Förderungen stehen und geklärt ist wie viele Kinder im Einzugsbereich zur Schule gehen, wird die Planung der Transporte durch geringere Zahlen günstiger. Durch einen regen Austausch mit der Schule kann ebenfalls geklärt werden, wieviele Kinder die Schule zu welchen Zeiten erreichen müssen. Evtl. kann die Stundenplanung einzelner Klassen/Unterrichtsstunden gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben abgesprochen werden, um die Schüleranzahl zu regulieren und feste/sinnvolle Zeiten für Transporte fest zu setzen.

2 Kommentare
Ich finde deinen Ansatz mit der Förderung alternativer Transportmittel besonders interessant. Für mich könnte das sogar fast nach einem Geschäft klingen, was eine dritte Partei betreiben könnte. Eine Art Fahrradverleih beispielsweise und die Firma holt sich dann die Zuschüsse beim Land ab. Die rechtliche Situation kenne ich da nicht, aber Taxifahrten werden ja auch ausgeschrieben. Warum nicht so etwas?
Micha (Admin)
Da würde nur der digitale Aspekt fehlen, der hier gefragt wurde. Ein Geschäft ließe sich daraus sicher machen, wenn die Kommunen mitziehen. Ich glaube aber an denen wird es nicht hängen, da auch diese nach Lösungen suchen.
SWiller
Mini