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Können Drohnen eine autonome Inventur durchführen? verfasst von ProCopter (Unternehmen) in Mobility, Logistics / Autonome Logistik

Firmen in ländlichen Regionen stehen vor enormen Herausforderungen, um den Geschäftsbetrieb in der Zukunft nachhaltig zu gewährleisten. Neben einer ungünstigeren geografischen Lage und damit verbundenen hohen Kosten für Logistik, ist die zielgerichtete Ansprache und die Bindung geeigneter Fachkräfte zunehmend ein Problem. Dies betrifft nicht nur Berufe, für die Spezialwissen nötig ist. Auch für vergleichsweise einfache Tätigkeiten wird es zunehmend schwierig, ausreichend gutes Personal in entsprechender Zahl zu finden. Ein Beispiel hierfür ist die Durchführung von Betriebsinventuren. Jedes Handels-unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, einmal jährlich seinen gesamten Warenbestand zu erfassen und zu dokumentieren. Um dieser Anforderung gerecht zu werden ist in der Regel ein erheblicher Aufwand an Personal erforderlich. Bei der, derzeit händisch durchgeführten, Inventur kommt es aufgrund einer mangelnden Vernetzung der verschiedenen Datenbestände derzeit zu signifikanten Abweichungen. Diese werden in der Regel erst zum Jahresende mit der abschließenden Jahresinventur entdeckt und können dann nicht mehr zugeordnet werden.

Ideal wäre ein unbemanntes Flugsystem, welches in Verknüpfung mit einer intelligenten Software den Inventurprozess autonom durchführt. Die unbemannten Flugsysteme fliegen auf definierten Flugbahnen durch die Räumlichkeiten und Erfassen die vorrätigen Artikel automatisch. Über die Firmensoftware verfolgt automatisch ein Abgleich mit dem Warenwirtschaftssystem und der Buchhaltungssoftware. Hierdurch können Fehlbestände und Fehlkommissionierungen wesentlich früher entdeckt werden. Hierfür brauchen wir eure Unterstützung um folgende Herausforderungen angehen zu können: Eine Betriebsinventur soll in Getränkegroßmärkten und Getränkelagern durchgeführt werden.

Inwieweit kann die Kennzeichnung der unterschiedlichen Behältnisse und Produkte vereinheitlicht werden und in welchen Fällen ist eine zusätzliche Kennzeichnung durch RFID-Chips notwendig und oder wirtschaftlich sinnvoll?

Über welche Sensoren muss die Drohne verfügen?

Ist ein Abgleich der Behältnisse mit einer Bilddatenbank notwendig/sinnvoll/ kostenmäßig vertretbar?

#Drohne #Inventur #Getränke #Lager #Drone #Logistics #SAP #Warenwirtschaftssystem #ERP #Jahresabschluss #Autonom #Controlling #Software #ProCopter

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picture verfasst
von Feinwerktechniker

Mich würden die genauen Lagerbedingungen interessieren. Wenn zum Beispiel jede Wahre einen festen Lagerplatz besitzt bzw. jeder Lagerplatz auf die entsprechende Wahre codierbar ist, könnte eine Drohen eine Luftaufnahme des Lagerplatzes machen und an einen Server schicken. Dort wird mit einer Bildanalyse-Software aus dem Gesamtvolumen durch Volumen pro Einheit die vorhandene Wahrenmenge errechnet. Gerade Getränke Kisten dürfen sich so sehr gut analysieren lassen.

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Ich denke auch in großen Blockregallagern könnte deine Lösung gut zum Einsatz kommen, wenn die Infrastruktur (die ja nicht von vorneherein für einen solchen ZWeck gedacht war) dafür ausgelegt ist.Für mich ist der Faktor Mensch jedoch der Knackpunkt. wenn ich ein Lager habe, was nicht nur aus festen Blöcken besteht, entstehen zwangsläufig Fehler bei der Komissionierung. Wie könnte ein autonomes System mit fehlplatzierter Ware umgehen? Oder denkst du, ein gewisser Mindesteinsatz durch Mitarbeiter müsste immer gegeben sein?
Micha (Admin)
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picture verfasst
von Tensing (Admin)

Ich denke, dass eine allein optische Erfassung zu anfaellig ist fuer "unsichtbare" Dinge, die dann ebenfalls ein Inventurergebnis verfaelschen.
Wenn man es macht, braucht man Redundanz in der Erfassung. Auf jeden Fall muss eine Sensorik geben, die sowohl erkennt, "was" es ist - als auch "wieviel" es ist. Klar ist der erste Gedanke RFC. Diese Technologie hat auch das Potenzial, die Logistikkette komplett transparent zu machen und die Inventur im Grunde zu eruebrigen.
Wenn ich bedenke, dass wir wissen, welche Gaszusammensetzung der Jupiter hat, dann muesste es doch gelingen, auch ueber die Spektren der Artikel sowohl das "was" als auch das "wieviel" erkennen zu koennen. Und wenn die Masse an Milchtueten im Supermarkt bekannt ist, dann kann man es auf die Anzahl zurueckrechnen. Voraussetzung waere eine entsprechende Genauigkeit der Messung. Aber vielleicht macht auch das die Drohne ueberfluessig und braucht ein stationaeres Messsystem.

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1 Kommentar
Denkst du dabei an Gewichtssensoren? (Vielleicht auf dem Stellplatz der Europalette?) In den meisten Lagern wird ja "von vorne" weggenommen, sodass ich mir vorstellen könnte, dass man die hinteren Artikel über Volumen bestimen kann. Alles mit einem Chip versehen kann ja auch nicht die Lösung sein. Wie könnte die Redundanz deiner Meinung nach hergestellt werden?
Micha (Admin)
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picture verfasst
von CalvinKiek

Wenn die Scan-Technik weit genug ist, könnte man durch eine Kombination von verschiedenen Scannern die einzelnen Objekte erfassen und Dokumentieren. Man könnte anhand der Konturen, Temperaturen oder Materialien definieren und somit in schnelle Inventuren durchführen.

2 Kommentare
Denkst du dabei an eine Kombination von Laser und Fotografie? Die Frage die sich mir stellt ist, wenn ich viele Sensoren in eine Drohne packe, erhöht sich natürlich deren Gewicht und damit sinkt die Aukkulaufzeit. Wie denkst du kann das überwunden werden? Zu deiner Anmerkung mit der Temperatur: In einem Lagerhaus kann ich mir vorstellen, herrscht ja immer eine weitgehend konstante Temperatur.
Micha (Admin)
Praktisch wäre etwas was durch das Material "durchscannen" kann und somit Konturen erkennt. Kommt drauf an welche Technologie man benutzt, je nachdem variiert natürlich das Gewicht, je mehr Scanner, desto mehr anwendungsgebiete.
CalvinKiek
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