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Mehr als Energie verfasst von enviaM (Unternehmen) in Smart Living, Smart City / Smart Home

Schon heute können wir zeit- und ortsunabhängig auf sehr viele Daten und Informationen zugreifen und diese für unsere persönlichen Bedürfnisse anwenden. Wir finden schnell das japanische Restaurant in einer fremden Stadt oder den besten Preis für den neuen Fernseher. Wir vergleichen Anbieter und Services in Abhängigkeit unserer aktuellen Lebenssituation mit wenigen Klicks bequem von der Couch aus. Viele sammeln auch Informationen über ihr Zuhause. Eine Informationsquelle stellen auch intelligente Stromzähler dar. Wie würden Sie die Informationen über ihren aktuellen und historischen Strombedarf für sich persönlich nutzen?

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1 Kommentar
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Oft kauft man in einem Paket auch gleich die Energiequelle mit ein: gruen, keine Atomkraft usw... Es sollte mal transparent sein, woher gerade mein Strom kommt. Wenn die Sonne scheint will ich sehen, dass ich Solarstrom verbrauche.
Tensing (Admin)
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picture verfasst
von Lars

Die Nutzung der Stromdaten und -informationen muss in erster Linie für den Kunden einfach sein. Wichtig ist die gesammelten Daten nutzerfreundlich aufzubereiten. Die ermittelten Daten intelligenter Steckdosen, müssen gesammelt werden und im richtigen Kontext gesetzt werden.

So können Kunden bspw. die Kosten für das Standby vieler Geräte ermittelt werden und unwichtige Geräte zwischendurch vom Netz genommen werden. Intelligente Steckdosen müssten sich nachts z. B. selbst abschalten, wenn angeschlossene Geräte in der Regel nicht genutzt werden.

Auch interessant sind Daten zu Haushaltsgeräten: wie viel kostet mein Herd im Jahr oder mein Kühlschrank? Lohnt es sich die Geräte zu erneuern und so den Verbrauch zu senken?

Ein intelligentes System könnte seinem Nutzer wertvolle Informationen bieten und Optimierungen vorschlagen, wie z. B. die Waschmaschine Nachts vor dem "ins Bett gehen" anzuschalten und so günstigen Nachtstrom zu nutzen (falls möglich).

Natürlich ist es nicht unbedingt im Interesse eines Stromanbieters, dass seine Kunden versuchen ihren Verbrauch zu reduzieren. Ausgleichend können Stromanbieter aber über die schlaue Nutzung erhobener Daten neue Erlösmodelle kreieren. Beispielsweise könnten Stromanbieter bis Haushaltsgeräte-Herstellern kooperieren. Dadurch können Vorschläge für effizientere Geräte unterbreitet werden: "Wenn Sie den Kühlschrank "XYZ" für "X EUR" kaufen, sparen Sie im Jahr "X EUR", er würde sich also ab dem 3. Jahr amortisieren."

All das in ein einfaches und schickes Interface gepackt, würde dem Kunden einen enormen Nutzen bieten und den Stromanbieter neue Geschäftsmodelle ermöglichen.

Freundliche Grüße

Lars L.

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2
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picture verfasst
von Tensing (Admin)

Ich wuerde den grossen Verbrauch (Trockner, Waschmaschine, kuenftig vielleicht auch Energiespeicher) in die Zeitfenster steuern, in denen es ein Ueberangebot an Energie gibt.

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3 Kommentare
Ich denke, dass es für Stromanbieter nicht wirklich möglich ist solche Überangebote in die normale Kalkulation des Stromverbrauches einzurechnen. Derzeit ist der Markt ausschließlich auf konstante Verbräuche und durchschnittliche Mehrverbräuche eingestellt. Eine Abrechnung für Zeiten des Überangebotes würde eine vollständige Umstellung der Preispolitik und Abrechnung im Energiesektor bedingen. Ich glaube das würde sich für die Unternehmen nicht rechnen. Oder habt ihr eine Idee zur Umsetzung?
SWiller
Wahrscheinlich müsste dafür die technische Basis umgerüstet werden. Es existieren ja derzeit bereits Überlegungen, z.B. Blockchain-Technologie im Energie-Sektor einzusetzen. Dies könnte dann bedeuten, dass ich mit dem Energieversorger nur einen (Micro)-Vertrag habe, wenn ich das Licht anschalte. Und dann auch zu dem Presi, der in diesem Moment herrscht. Das könnte dann eine Art Auktionsmodell ermöglichen, nach dem Motto: "Wenn du deine Waschmaschine nicht heute Abend bei Vattenfall anmachst, sondern jetzt bei enviaM, geben wir dir 2 Cent Rabatt auf die Kilowattstunde.
Micha (Admin)
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2
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von Norddeutscher

Die von einem intelligenten Stromzähler bereitgestellte Verbrauchsinformation kann die Suche nach Stromfressern erleichtern. Insbesondere lässt sich so auch von Geräten ohne Netzstecker (Durchlauferhitzer, Elektroherd und Beleuchtung) der Verbrauch näherungsweise ermitteln. Andere Geräte lassen sich mittels Messgeräten für die Steckdose jetzt schon einfach untersuchen. Gewonnene Erkenntnisse können zur Sensibilisierung für den eigenen Stromverbrauch dienen und ein Umdenken hinsichtlich der Häufigkeit und des Zeitpunktes eines Verbrauchs anregen.

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picture verfasst
von SWiller

Die Nutzung des intelligenten Zählers ist sinnvoll, um mit Hilfe der genauen Verbrauchsdaten ein Strompaket abschließen zu können und die Einhaltung des Paketes zu kontrollieren. Da Strompakete bei Anbietern meist günstiger sind als verbrauchsgenaue Tarife, liesen sich dadurch Stromkosten sparen.

Möglich wird diese Nutzung wenn die Daten möglichst verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden.

Für Stromanbieter ergeben sich positive und negative Konsequenzen. Positiv ist die genauer Kalkulation der Verbräuche und somit ein passgenauer Einkauf von Strom. Negativ ist der gesenkte Verbrauch bzw. das Auftreten von weniger Mehrverbrauchskosten bei Pakettarifen, mit denen für die Gewinnkalkulation gerechnet wird.

Gleichzeitig gibt es bei intelligenten Stromzählern einige Datenschutzbedenken. Es besteht die Möglichkeit des gläsernen Kunden. Dies würde Unternehmen die Zugang zu den Daten erhalten einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Des Weiteren ist anhand des Stromverbrauches absehbar, zu welchen Zeiten sich eine Person regulär in der eigenen Wohnung aufhält. Diese Daten können in vielfältiger Weise legal und illegal genutzt werden.

Ebenso bedenklich für die Verbraucher sind die Kosten der Zähler, die den Preis für Energie weiter nach oben treiben werden.

Derzeit empfinde ich die intelligenten Stromzähler als ersten Schritt, sie können aber nicht wirklich voll genutzt werden, solange keine zeitgenaue Abrechnung von Strom möglich ist, die ein Überangebot bzw. ein Verknappung mit in die Stromkosten einbeziehen,

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2 Kommentare
Da stimme ich dir zu. Mich würde das Einsparpotenzial interessieren, wenn die Kosten der Anschaffung auf mich umgelegt werden. Bei einem Verbrauch von 40€ pro Monat bräuchte man lange um die Anschaffungskosten zu amortisieren.
Micha (Admin)
Es geht auch um die Betriebskosten. Da fallen derzeit über 100 € im Jahr an. Ob sich dann ein solcher Zähler lohnt muss wirklich genau berechnet werden.
SWiller
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picture verfasst
von Tensing (Admin)

Ich denke, das Potenzial dieser Intelligenz kann man vor allem mit den "fetten" Verbrauchern ausnutzen. Er koennte ein Anreiz sein, ein E-Auto zu kaufen oder sich eine grosse Batterie in den Keller stellen. Wenn das ein paar Strom-Abnehmer machen, dann muss man die Erzeugungs-Peaks nicht mehr bei der Erzeugung "wegglaetten", sondern kann das elegant beim Verbraucher puffern. Im Optimalfall hat mein Auto damit keine (Strom-) Verbauchskosten mehr, sondern verdient damit noch sein Geld.
Ich befuerchte nur, dass unsere Stromleitungen (letzte Meile) da nicht mitmachen. :(

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