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Wie kommunizieren wir Qualität in der Sportausbildung? verfasst von Pilatisten (Unternehmen) in Sports / Ausbildung

Das steigende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung führt zu einer aktiveren Teilnahme an Freizeitsport in allen Bereichen, auch abseits vom traditionellen Breitensport wie Schwimmen, Laufen oder Ballsport. Pilates ist seit vielen Jahren ein anhaltend großer Trend in Amerika und Australien und, nicht zuletzt auch durch die Aufklärungsarbeit des Deutschen Pilates Verbandes seit den 2000er Jahren, nun auch fester Bestandteil der deutschsprachigen Gesundheits- und Fitnessszene.

Pilates ist mehr als ein Fitness-Training. Das BodyMind-Training zielt auf ein ganzheitliches Verständnis des Körpers und organisiert diesen langfristig neu. Durch gezielte Anweisungen und sinnvoll aufeinander auf-bauende Übungsfolgen werden muskuläre Dysbalancen ausgeglichen, ein gesundes Bewegungsmuster für viele Alltagsbewegungen erlernt und Kraft und Flexibilität gleichermaßen aufgebaut. Selbst bei vielfältigen Beschwerden kann Pilates gut eingesetzt werden, noch dazu in fast jeder Altersgruppe.

Dies stellt spezifische und hohe Anforderungen an die Trainer und muss sich auch in deren Ausbildung widerspiegeln. Durch den deutschen Pilatesverband existieren zwar feste Standards in der Trainerausbildung, jedoch besitzen diese keine Rechtsverbindlichkeit und werden überlagert von den vielfältigen „Schnell“-Ausbildungen, die von privaten Ausbildungsakademien angeboten werden. Pilateslehrerin / Pilateslehrer ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Aufgrund der Vielzahl von unterschiedlich betitelten Ausbildungsabschlüssen, selbst der großen international tätigen Ausbildungsinstitute, ist nicht immer klar, ab wann die Trainer welchen Ausbildungsgrad erreicht haben. Die fast ausschließlich privat finanzierten und hoch fundierten Ausbildungen, die beim Deutschen Pilatesverband zertifizierte Pilatestrainer absolviert haben und fortlaufend zur Weiterbildung absolvieren, spiegeln sich selten in der Bezahlung von in Fitnessstudios oder Pilatesstudios geleisteten Kursen wider.

Gleichzeitig ist nicht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines Pilatestrainings diese Spanne bewusst, oder die unterschiedlichen Grade der Qualifizierung im Pilatesbereich. Sie vergleichen somit im Zweifel die Angebote einer großen deutschlandweit tätigen Fitnesskette mit denen des regional ansässigen Einzelunternehmens, dass ausschließlich Pilateskurse zu ausgewählten Zeiten anbietet. Der extreme Unterschied in der Ausbildung schlägt sich nicht zuletzt auch im Preis der Pilateskurse und -trainings nieder. Da Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Pilatestrainings der Mehrwert der Ausbildung nicht immer bewusst ist, liegt die Herausforderung darin, diesen Unterschied in Qualität und Preis transparent und verständlich zu kommunizieren.

Mit folgenden Fragen wollen wir herausfinden, ob wir beruflich zueinander passen:

Wie würdest du gegenüber deinen Pilatesschülern kommunizieren, dass eine fundierte Ausbildung sich zwar im Preis niederschlägt, insgesamt jedoch ausschließlich positiv für sie ist?
Wie stellst du in deinem Arbeitstag und deiner Kommunikation die Qualität und das Wohl des Schülers in den Vordergrund?

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